• BM Ing. Borstner D.

Zwischen Tradition und Moderne


In den vergangenen Jahren hat sich die öffentliche Wahrnehmung der "Blaulichtorganisationen" enorm weiterentwickelt.

Die Feuerwehr als erster "Dienstleister" und Helfer, sowohl bei kleinen, als auch bei großen Herausforderungen ist längst mehr als nur ein "Auto voll mit Schläuchen und ein paar Männer/Frauen in Gummistiefeln dazu".

Wurden die Feuerwehren seinerzeit an den Einsatzort gerufen, so war mit größter Wahrscheinlichkeit von einem Brand als Schadenslage auszugehen.

Durch die stetige Verbesserung der Baumittel und der Verschärfung der Sicherheitsrichtlinien und Gesetzesgrundlagen sind diese, durch eine Vielzahl neuer, hauptsächlich technischer Herausforderungen, welche dieser Tage an die Freiwilligen gestellt werden, abgelöst worden.

Die Brandbekämpfung als ureigentliche Aufgabe, verliert zunehmend an Bedeutung, was sie aber nach wie vor weder minder gefährlich noch weniger anstrengend als damals macht.

Damit verbunden setzt sich aber auch der Trend zu immer mehr und umfangreicheren, komplexer werdenden Einsätzen hin fort.

Nicht zuletzt durch die positive Berichterstattung der Medien, aber auch leider durch immer schlimmer werdende Wetterkapriolen ist die Einsatzorganisation "Feuerwehr" in der subjektiven Wahrnehmung präsenter, als wahrscheinlich je zuvor.

So hat die virtuelle Zeit auch vor dem manchmal etwas traditionell wirkenden Feuerwehrwesen nicht halt gemacht.

Wörter wie Webauftritt, Internet, Tablet oder Ähnliches gehören genauso gut zum Repertoire eines jeden Feuerwehrmannes wie Verteiler, Strahlrohr oder Helm.

Viele Feuerwehren setzten neben der ausgezeichneten Volksmeinung immer mehr auf zusätzliche Berichterstattung auf den sozialen und virtuellen Kanälen und tragen so ihre Tätigkeiten, Bemühungen und Anstrengungen um das Allgemeinwohl in die weite Welt hinaus.

So wirkt es machmal nicht verwunderlich, dass die freiwillige Organisation zum Teil mit einer Berufsorganisation gleichgesetzt, machmal auch damit verwechselt wird.

Bei all der Schnelllebigkeit und dem heutigen technischen Fortschritt unserer Zeit, sind dennoch die Leistungen der letzten Generationen äußerst wertvoll und unerlässlich für das Kärntner Feuerwehrwesen gewesen, denn dank ihnen stehen wir als Einsatzorganisation mit aller Professionalität zum Wohle und Schutze der Allgemeinheit nun da, und repräsentieren so eines der weltweit bestfunktionierenden freiwilligen Rettungssysteme.

Letzten Endes führt sicher gesunder Mix zwischen der Tradition, dem Altbewährtem und dem technischen Fortschritt zu einer positiven Weiterentwicklung in eine erfolgreiche Feuerwehrzukunft.

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